Espresso Bohnen – eine Erfolgsgeschichte!

Laut den Überlieferungen wurde Kaffee bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus im arabischen Raum zu sich genommen. Insbesondere Äthiopien und Jemen gelten als Ursprungsländer dieses anregenden Getränks. Die Kaffeebohnen gelangten erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit den venezianischen Kaufleuten nach Europa. Der Wachmacher war im Bürgertum und Adel schnell sehr beliebt. Während des 19. Jahrhunderts wurde die Espressozubereitung mithilfe von Druck entdeckt. In weiterer Folge wurden professionelle Maschinen entwickelt, bei welchen Espresso Bohnen verarbeitet wurden. Nachfolgend erfährt man alles, was bei der Auswahl dieses Lebensmittels beachtet werden sollte.

Bohnenarten

Prinzipiell kann man zwei Sorten von Espresso Bohnen unterscheiden, die heutzutage zur kommerziellen Nutzung eingesetzt werden: Robusta und Arabica. Dabei ist Arabica die Art, welche am häufigsten für die Espressozubereitung verwendet wird. Neben Größe und Form unterscheiden sich die zwei Sorten der Espresso Bohnen insbesondere in ihren Inhaltsstoffen. Die Robusta-Bohne zeichnet sich durch ein herberes Aroma und einen hohen Koffeingehalt aus, während die Arabica über einen feineren Geschmack verfügt, weswegen sie begehrter ist. Eine bessere Crema bekommt man jedoch mit Robusta hin, weswegen im Fachhandel ebenso häufig eine Kaffeemischung aus den beiden Arten angeboten wird.

Charakter und Stärke

Bei der Bohne entscheidet der Röstgrad über den Geschmack, die Stärke und den Säureanteil des Kaffees. Dabei werden Espresso Bohnen länger geröstet im Gegensatz zu gewöhnlichen Kaffeebohnen. Die Röstgrade teilt man auf einer Skala zwischen eins und fünf ein. Bei der Stufe eins wird für eine besonders helle Röstung und ein mildes Aroma der Espresso Bohnen gesorgt, während die Stufe fünf eine dunkle Espressoröstung mit einem leicht bitteren und intensiven Geschmack bewirkt.

Herkunft

Durch die Herkunft erfährt man, aus welchem Land die Espresso Bohnen stammt. Der Anbau des Kaffees hängt von einem gemäßigten und warmen Klima ab, in dem es teilweise höhere Niederschlagsmengen gibt. Dabei gelten Espresso Bohnen vom Hochland als sehr qualitativ. Die typischen Kaffeegebiete sind in Südostasien, Südamerika, Afrika, Mittelamerika und den Karibikinseln zu finden.

Fairtrade und Bioanbau

Manche der Espresso Bohnen werden biologisch angebaut. Das bedeutet, dass fast kein oder überhaupt kein Einsatz von chemischem Dünger und Pestiziden erfolgt. Beim Fairtradehandel achtet man darauf, die oft schwierige Wirtschaftslage der Kaffeeproduzenten im Land mithilfe von fairen Handelsbedingungen zu verbessern. Diese Espresso Bohnen sind meist kostspieliger im Gegensatz zu konventionellen. Wem die Nachhaltigkeit beim Kaffee wichtig ist, der sollte diesen in Bioqualitäterwerben.

Lieferumfang

Die Menge der Espresso Bohnen und die hiermit einhergehende Lagerung hängt davon ab, wie viel Kaffee man kauft und zu sich nimmt. Möchte man lediglich hin und wieder die Gäste mit einer hervorragenden Röstung überraschen, ist es sinnvoll, eine kleine Menge zu erwerben, die jedoch dafür qualitativ hochwertig ist.